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Das Waldweidenröschen: (Schmalblättriges Weidenröschen (Epilobium
angustifolium)
Die Trachtpflanze des Hochsommers. Die häufig vorkommende Pflanzenart
wächst meist an Waldrändern, auf Lichtungen und Wiesen, vorzugsweise auf
lockeren Böden. Insbesondere nach Waldschlägen oder Waldbränden kann sie
sich auf der entstandenen Lichtung sehr schnell
ausbreiten.
Der Wintersturm Kyrill hat im Jahr 2007
ganze Arbeit geleistet und große Freiflächen geschaffen, auf denen sich
diese Trachtpflanze ausbreiten wird.

Der Gamander: (Teucrium scorodonia)
Der Salbei-Gamander wächst in lichten Laub- und Nadelwäldern,
Waldschlägen und Heiden. Er bevorzugt nicht zu trockene Böden und ist
auf kalkarmer Unterlage etwas häufiger als auf kalkreicher.
Teucrium scorodonia kommt von Westeuropa bis Südskandinavien, im
westlichen Mitteleuropa, im westlichen Mittelmeergebiet bis in den
südlichen Balkan und Nordafrika vor.
Es ist ein subatlantisches Florenelement. Der
Salbei-Gamander ist im westlichen und südlichen
Teil Deutschlands meist verbreitet, im Norden zerstreut bis selten
vorkommend. Nach Osten ist er zerstreut bis Thüringen, Sachsen und den
Bayerischen Wald zu finden. In den Alpen ist er sehr selten.
In manchen Gegenden wird die Pflanze ähnlich wie die Salbeiarten
zum Beispiel als Wundmittel verwendet. Heilkräfte werden
der Pflanze nachgesagt. Die Kräfte werden im Honig konzentriert.
Eine ausgezeichnete Trachtpflanze, die ab der 2. Junihälfte für gute
Honigerträge sorgt. Der Honig ist ausgesprochen angenehm im Geschmack.